Fragments of Narration 

mit Anne-Lise Coste,  Slawomir ElsnerFranziska FurterEleni Gkinosati, Bob GramsmaRachel Lumsden, Koka Ramishvili und Dieter Roth.

Wir freuen uns, Sie in der Ausstellung Fragments of Narration zu begrüssen, in der wir Arbeiten von sieben Kunstschaffenden unseres Programms und einem Gast zeigen. Eine Bemerkung des Konzeptkünstlers Simon Starling in seiner Ausstellung im Kunst Museum Winterthur gab der Schau den Titel. Jede künstlerische Arbeit ist Teil eines grösseren Werkganzen. Um die Eigenheiten einzelner Werke zu erfassen, ist es wichtig, das Gesamtwerk der jeweiligen Kunstschaffenden zu kennen. Ausserdem beinhaltet jede Arbeit eigene Sinnbezüge und weist Fragmente einer grösseren Erzählung auf.

Bob Gramsma, Blue Hour Cafe, OI#26359, 2026, Polymer-Gips, Kaffee, Argon gegossen in Green Sand: Kaffee, Bentonit und Sea Coal, 20 x 110 x 12 cm

Bob Gramsma, Entlang Nebelmulden und Waldkanten, OI#26360, 2026, Polymer-Gips, Pigmente, Rotbuche, Gartenplatte, Zementmosaikfliesen gegossen in Green Sand: Quarzsand, Bentonit und Sea Coal, 190 x 50 x 50 cm

Dieter Roth, Selbstbildnis als Luftbewohner, 1973, Handoffset-Druck von 7 Farben (drei Druckgänge) auf Rives Büttenpapier, Ed. 14/30, Bild 53.5 x 82.5; Blatt 65.5 x 93.5 cm

Bob Gramsma

–, OI#26357, 2026

Creatine, OI#26354, 2026

Creatine, OI#26355, 2026

Creatine, OI#26356, 2026

Creatine, OI#26353, 2026

–, OI#26358, 2026

teilweise Kreatine auf SnPb-Legierung an Kugelsicherem Faden
Gegossen in Green Sand: Bentonit, Quarzsand und Sea Coal, von 11 x 9 x 8 cm bis 13 x 10 x 15 cm

Bob Gramsma (*1963, lebt in Zürich) ist einer der bedeutendsten Schweizer Bildhauer. Bekannt für raumgreifende Land-Art, widmet er sich nun bewusst dem kleinen Massstab, was seiner Formensprache neue Dimension verleiht. Gramsma experimentiert stetig mit industriellen Mischungen und Beschichtungen: Dieses Mal verblüfft er mit einer hybriden Baumplastik mit Akzenten aus Polymergips. Dahinter scheint eine Neonarbeit durch eine mit Kaffeepulver versetzte Gipsfläche auf, während im Schaufenster sechs Kleinplastiken mit zum Teil Häufchen von Kreatin hängen. Durch diese organischen, körperbeeinflussenden Substanzen fügt er seiner materialbasierten Forschung eine flüchtige, konzeptuelle Ebene hinzu. Im Zentrum seiner Arbeiten stehen weiterhin relationale Lücken, in denen sich menschliche Präsenz, atmosphärische Prozesse, Erosion und Zeitlichkeit materiell einschreiben.

Ein hochgehängtes Selbstbildnis als Luftbewohner von Dieter Roth (1930-1998) ergänzt die Werkgruppe im ersten Raum. Roth stellte sich insbesondere in den frühen 1970er Jahren oft im Selbstbildnis dar, wobei die abstehenden Ohren und die Einbuchtung auf dem Kopf ein wiederkehrendes Erkennungsmerkmal sind.


Eleni Gkinosati, Ohne Titel, 2024

Oel auf Leinwand, 185 x 194 cm

Slawomir Elsner, Aus der Serie Just Watercolors (101), 2022

Aquarell auf Papier, 178 x 136.5 cm

Das grossformatige grüne Gemälde von Eleni Gkinosati (*1990 Athen, lebt in Athen) entstand 2024 während einer Residency in St. Moritz. Die Künstlerin verarbeitet darin visuelle Eindrücke aus ihrer Umgebung, die oft nur indirekt sichtbar werden. Ausgehend von spontanen Linien und Markierungen entwickelt sich das Bild Schritt für Schritt weiter. Der Arbeitsprozess ist geprägt von einem Wechsel aus Beobachtung, Pausen und konzentrierten Arbeitsphasen. Dabei vertraut Gkinosati auf ihre Erfahrung und ihr künstlerisches Gespür, ohne einem festen Konzept zu folgen. Das Ergebnis ist eine intuitive, zugleich aber bewusst gestaltete Malerei.

Von Slawomir Elsner (*1976 Wodzislav Slaski PL, lebt in Berlin) hängt ein grossformatiges Aquarell in der Raummitte. Diese Arbeit entstand für seine bedeutende Einzelausstellung in der Staatlichen Graphischen Sammlung in München 2024. Elsner führte für diese Schau eine vertiefte Untersuchung des berühmten Bildes von Peter Paul Rubens, Rubens und Isabella Brant in der Geissblattlaube, von 1609/10 durch. In 17 Bildern zeigte er unterschiedliche Möglichkeiten der Bilddeutung und -adaption. Darunter befindet sich dieses strahlende Aquarell. In dieser Arbeit bezieht sich Elsner auf die unergründliche Farbigkeit des Karneols, eines rötlich schimmernden Halbedelsteins, den die Frau von Rubens, Isabella Brant in ihrem Armband auf dem Bild trägt. Es ist keine Überraschung, dass Elsner mit seinem ausserordentlichen Farbempfinden auf diese besonderen Farben im Bild von Rubens reagiert. Der Goldrand im Aquarell nimmt die Fassung des Halbedelsteins im Armband auf.


Franziska Furter, Always on my Mind, 2026, Tusche auf Papier, 200 x 160 cm

Rachel Lumsden, Hour, 2026, Oel auf Baumwolle, gespannt auf Pappelholz, 210 x 170 cm

Franziska Furter, Island/Qeqertaq, 2026, Metall, Draht, 45 x 27 x 30 cm

Im Hauptraum empfängt die grosse rote Papierarbeit Always on my Mind von Franziska Furter (*1973, lebt in Basel) das Publikum. Furter greift oft vorgefundene visuelle Elemente ihrer unmittelbaren Umgebung auf. Dieses Werk führt ihre spielerische Auseinandersetzung mit Manga-Hintergründen fort, indem sich die Künstlerin auf standardisierte Explosionsdarstellungen von Manga-Zeichnern stützt. Die Arbeit ist Teil einer 2023 begonnenen Serie (drei dieser Tuscharbeiten sind derzeit in der Zürcher Ausstellung «Pling! Design hören» zu sehen). Durch die weisse Aussparung in der Bildmitte entfaltet Always on my Mind eine ungeheure Sogwirkung. Gegenüber im Raum ist ein weiteres Werk Furters zu sehen – ein Objekt aus Metall und Draht, das an die ältere Serie Island anknüpft. Charakteristisch kehrt Furter nach längeren Pausen zu vertrauten Medien und Themen zurück. So entsteht ein über die Jahre fragmentiertes, aber tief verwobenes Œuvre. Im Showroom präsentieren wir zudem Flow, eine neue Serie von Zeichnungen, die aus Furters Faszination für das Element Wasser und der Inspiration durch Augusto Giacomettis Gemälde Bergbach im Bündner Kunstmuseum in Chur hervorgegangen ist.

Rachel Lumsden (*1968 Newcastle-upon-Tyne UK, lebt in Schaan FL) ist eine figurativ arbeitende Künstlerin, ausgebildet an den Royal Academy Schools in London. Die englische Tradition der figurativen Malerei ist für sie zentral. Sie greift auf ihr reiches Bildarchiv zurück, lässt aber auch spontane Eingebungen im malerischen Prozess zu. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist die Wahl des Motivs, welches das Bildformat bestimmt. Danach lässt sie sich durch den malerischen Prozess leiten. Dabei ist die Zusammenstellung von Farben und das Setzen dezidierter Pinselstriche wegweisend. Sie beschreibt es so: «Mein kreativer Prozess beginnt mit dem Sehen, dem Wahrnehmen von Dingen, Objekten und Mustern in der Welt um mich herum. Das Thema ist für mich weniger eine strategische Entscheidung als vielmehr eine Frage der Resonanz.»


Koka Ramishvili, Vineyards, 2026

Oel auf Leinwand, 61 x 50 cm

Koka Ramishvili, Evening in Blue – Viridian, 2026

Oel auf Leinwand, 60 x 50 cm

Der georgisch-schweizerische Künstler Koka Ramishvili (*1956 Tiflis GE, lebt in Genf) beschäftigt sich neben Fotografie und Installation neuerdings stärker mit Ölmalerei. In einer Folge von Ölbildern, die zum Teil ohne Pinsel entstehen – lediglich durch das Verteilen der Farbe auf dem Malgrund mittels Stoffelementen –, gibt er verwunschene Landschaften wieder. Ende 2025 zeigten wir seine Einzelausstellung Coordinates. Dabei beschrieb Ramishvili, wie seine Werke zu Koordinaten in der Welt werden: Markierungen von Licht und Ambiance, von denen man sich leiten und berühren lassen kann. Diese beiden neueren Arbeiten lassen sich als Landschaften auf ebendieser Landkarte verstehen.


Anne-Lise Coste

Eros, 2015, Airbrush auf Holztüre, 216 x 81.5 x 7 cm

Poème, 2022, Neon, Ed. 3 + 1 AP, 30 x 77 cm

 

Von Anne-Lise Coste (*1973 Marignane FR, lebt in Paris) ist eine Türe zu sehen, auf die sie schwarze Herzen und schwungvolle L-Buchstaben gesprayt hat, die mit dem mittleren Anfangsbuchstaben ihres Namens korrespondieren. L O V E steht einmal geschrieben und Aerosol lässt sich erahnen. Ihr Œuvre lässt sich ohne die omnipräsenten Elemente von Text und Schrift kaum erfassen. Ebenso charakteristisch ist ihr Drang, jenseits der Leinwand auf alternative Materialien wie ausrangierte Türen zurückzugreifen. Im Zwischengang hängt die auf der Handschrift der Künstlerin beruhende Neonarbeit Poème, die in den Schauraum überleitet. Während diese Arbeiten Teil älterer Werkzyklen sind, präsentieren wir im Schauraum mit Fly Fly eine Serie von 2025. In diesen Arbeiten geht Coste introspektiv vor: Sie lässt viel Luft auf dem Papier, bringt nur wenige, gezielte Elemente ins Spiel und überlässt es dem Publikum, die Szenerie vor dem inneren Auge zu vervollständigen.

Anne-Lise Coste, Poème, 2022

Neon, Ed. 3 + 1 AP, 30 x 77 cm


Die Ausstellung verdeutlicht, dass jedes Kunstwerk in unterschiedlicher Form Fragmente der Erzählung beinhaltet. Es gilt diese zu entdecken und durch die Imagination zu ergänzen.

Anne-Lise Coste (*1973 in Marignane FR, lebt in Paris) studierte in Marseille und in Zürich. Sie lebt, nach vielen Jahren in Zürich, einem mehrjährigen Aufenthalt in New York und in Südfrankreich, nun in Paris. Ihre Zeichnungen und Textarbeiten besitzen die Unmittelbarkeit von Graffiti-Kunst, und ermöglichen es ihr, subjektive Stimmungen mit politischer Kritik und literarischen Sätzen zu mischen. Mit von der Dada-Bewegung beeinflusster Sprache und lyrischen Bildern strahlt ihre Arbeit Ironie, Rebellion und Emotion aus. Sie kombiniert durch die Unmittelbarkeit der zeichnerischen Geste einen strengen poetischen Sinn mit einem Element von sozialer Kritik. Ihre Arbeit ist in vielen öffentlichen Sammlungen und Firmen vertreten, unter anderem Stedelijk Museum, Amsterdam, MACBA, Barcelona; FRAC des Pays de la Loire; Migros Museum für Gegenwartskunst; Sammlung der Schweizer Nationalbank; Sammlung der Deutschen Bank. Sie richtete zahlreiche Einzelausstellungen aus, unter anderem im Musée d’art Contemporain de la Haute-Vienne, Château Rochechouart, Kunsthalle Baselland, im Dortmunder Kunstverein, Deutschland, im CRAC in Sète, der Salomon Fondation in Annecy, Frankreich und im Kunsthaus Baselland.

Slawomir Elsner (*1976 in Wodzislav Slaski PL, lebt in Berlin) konzentriert sich in letzter Zeit auf Papierarbeiten in der Form von leuchtenden Wasserfarben und Buntstift-Zeichnungen. In seinen Buntstiftzeichnungen erkundigt er das Farbenspektrum und die Kompositionen von berühmten Altmeister-Gemälden. Anstatt dass er die “klassische” Linienzeichnung anwendet, welche das Volumen und den Raum durch einzelne Linien bestimmt, umkreist Elsner den bildlichen Raum mit Hunderten von geraden Linienbündeln. Elsners Arbeit ist in den folgenden öffentlichen Sammlungen: Kupferstichkabinett der Staatlichen Kunstsammlungen, Dresden; Kupferstichkabinett Staatliche Museen zu Berlin; Bechtler Museum of Modern Art, (Charlotte, North Carolina, USA); KiCo Fondation Dauerleihgabe an das Lenbachhaus, München; Staatliche Graphische Sammlung, München. Wichtige Firmensammlungen und Stiftungen besitzen Arbeiten von ihm unter anderem Sammlung der Deutschen Börse, Frankfurt a.M.; Cusanuswerk, Bischöfliche Studienförderung Bonn; Rubell Family Collection, Miami; Sammlung der LBBW, Stuttgart; Ostsächsiche Sparkasse, Dresden; me Collectors Room, Berlin; Roche Art Collection, Basel.

Franziska Furter (*1972 in Zürich, lebt in Basel) begann ihre Karriere als Zeichnerin. Sie ist dem Medium Zeichnung treu geblieben, ergänzte dieses aber über die Jahre mit skulpturalen Arbeiten und Installationen, die ihre Affinität zur Zeichnung stets erkennen lassen. In ihren Ausstellungen entwickelt sie fortwährend neue Werkgruppen. Sie arbeitet stets mit größter Sorgfalt und Akribie: Wie eine Forscherin experimentiert sie und erweitert ihr bildnerisches Vokabular. In ihrer Arbeit bleibt sie immer greifbar als ausführende Autorin. Alle Arbeiten von Furter berühren Fragen der Wahrnehmung von Zeit und spielen mit den Kriterien der Planung, des Konzepts und des Zufalls. Ihre Arbeit wurde in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa gezeigt. Werke von ihr befinden sich u.a. in den folgenden Sammlungen: Kupferstichkabinett, Kunstmuseum Basel; Aargauer Kunsthaus, Aarau; Museum of Modern Art, New York und in vielen Privat- und Firmensammlungen, u.a. Zürcher Kantonalbank; Sammlung der Deutschen Bank, Zürich und Frankfurt a/M; Credit Suisse Sammlung; UBS Kunstsammlung, Sammlung Bank Bär; Roche Sammlung, Basel; Sammlung der Mobiliar und der Helvetia Versicherungen.

Bob Gramsma (*1963 in Uster, lebt in Zürich) hat einen BA in Kunst von der ArtsEZ University Arnhem und einen MA in Kunst von Ateliers Arnhem. Gramsma hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den UBS Art Award, die Swiss Art Awards, die Werk-Stipendien und Werkbeiträge von Stadt und Kanton Zürich und der Niederländischen Mondriaan Foundation, das PS1 MoMA studio program vom Bundesamt für Kultur, sowie privaten und öffentlichen Stiftungen. Gramsma hat international Werke für den öffentlichen Raum und Kunst am Bau realisiert. Seine Arbeiten wurden in nationalen und internationalen Ausstellungen präsentiert, darunter Kunstmuseum St. Gallen, Kunsthaus Zürich, Kunstmuseum Bern, Kunsthaus PasquArt, Architekturbiennale Venedig. Seine Werke befinden sich in renommierten Sammlungen im MAC Lyon, FRAC Alsace, Collection Land Art Flevoland, Palestinian Museum, Kunstmuseum St. Gallen, Sammlung Bundesamt für Kultur, Julius Bär Collection, Credit Suisse Collection, Kunstsammlung der Stadt Zürich und des Kanton Zürich, Die Mobiliar u.a.

Eleni Gkinosati (*1990, Athen, Griechenland) lebt und arbeitet in Athen. Nachdem Eleni Gkinosati eine klassische Malereiausbildung an der Kunstschule in Athen absolviert hatte, schloss sie ihre Studien mit einem Master’s degree an der Kingston University London ab. Ihre Arbeit wurde in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen gezeigt, unter anderem bei The Breeder, Athen, Bombon und Prats Nogueras Blanchard, Barcelona, der Antiga Farinera in Corçà, Empordà, Spanien, Galerie Krinzinger, Wien, Apalazzo Gallery, Brescia und Luis Adelantado, Valencia.

Rachel Lumsden (*1968 Newcastle-upon-Tyne UK, lebt in Schaan FL) begann ihre Studien an der Nottingham Trent University und führte diese mit einem Nachdiplomstudium an der Royal Academy Schools in London weiter. Sie lebt seit Anfang 2000 in der Schweiz. Von 2007 bis 2019 war sie Dozentin für Malerei an der Hochschule Design und Kunst in Luzern. Sie hatte zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, unter anderem in den Coleman Projects in London, im Haus der Kunst, Solothurn, Kunstverein Konstanz, Kunsthaus Centre d’art Pasquart Biel, Fondation Fernet-Branca, St Louis, Villa Bernascconi, Grand-Lancy bei Genf und im Kunstmuseum Thurgau, Kartause Ittingen. Sie erhielt zahlreichen Auszeichnungen, unter anderem den Pollock-Krasner Award, den Kunstpreis der Stadt St. Gallen und des Kanton Thurgau. 2023 erschien ihr Buch Ritt auf der Wildsau: ein Manifest für die Malerei. Ihre Arbeiten sind in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen.

Koka Ramishvili (*1956 in Tiflis GE, lebt in Genf) studierte Industriedesign, Architektur und Film an der Kunstakademie in Tiflis. Als multidisziplinärer Künstler nahm er seit 1990 an wichtigen Einzel- und Gruppenausstellungen in Berlin, Glasgow, am Arnolfini in Bristol und in der Galerie Häusler Contemporary in München teil. Im Jahr 2000 zog er nach Genf. Seitdem wurde sein Werk in zahlreichen kulturellen Institutionen in ganz Europa ausgestellt, darunter die Tate Modern, London, das MAMCO, Genf, das Goethe-Institut, Berlin, das Musée des Beaux-Arts, Nantes, das Museum Folkwang, Essen, das MHKA Museum für zeitgenössische Kunst, Antwerpen, das Musée des Beaux-Arts, Nancy und das Cobra Museum Amsterdam. Koka Ramishvili vertrat Georgien auf der Biennale von Venedig im Jahr 2009.


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